Fastnachtsgruppen |
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Äla-Spacer (2005) |
Närrisches Streichorchester |
| Mit dreimal Dibborsch Äla stellt sich das
Närrische Streichorchester vor. Nach den
Kriegsjahren sollte 1949 der erste Fastnachtszug starten. Einige Mitglieder des
Carneval-Clubs (CC) überlegten sich, wie man dem Zug dabei einen Weg durch die
Menschenmenge bahnen könnte. Ihre Idee wurde in die Tat umgesetzt: So wurde 1948 die
Fastnachtsgruppe Straßenkehrer gegründet. Mit Hilfe ihrer Reisigbesen, an
der Spitze des Zuges platziert, wurde den nachfolgenden Zuggruppen einen Weg durch die
Menschenmenge gebahnt. Ab 1950 wurde dann die Feuerwehr bei den Absperrungen
beteiligt. Da ein Großteil der Gruppe der Feuerwehr angehörte, wurde der Gruppenname in
Närrisches Streichorchester umbenannt. Ab der Gründung eine reine
Männergruppe, tun seit 1968 auch die Frauen mithuppe. Im Laufe der Jahre
wandelte sie sich in eine Familiengruppe um. Auch das Kostüm wandelte im Laufe der Jahre:
Vom einfachen Straßenkehrerkostüm mit Schlosseranzug, Schürze, Schal und Reisigbesen
über Piraten, Hippies bis hin zum Äla-Spacer. Seit 1979 war es hauptsächlich die Jugendfeuerwehr, die das
traditionelle Kostüm der Straßenkehrer trug und sowohl den Kinderumzug, als auch den
großen Umzug anführte. Jedoch ging zwischenzeitlich das Interesse der Mädchen und Jungs
in der Jugendfeuerwehr beim Umzug mitzuwirken, zurück, so dass es die ursprünglichen
Strooßekehrer nicht mehr gibt. Die Gruppe trifft sich monatlich, um das laufende Programm abzustimmen. Dabei wird das Kostüm für das folgende Jahr besprochen und andere Aktivitäten geplant. So wird alljährlich ein Tagesausflug sowie traditionell ein Grillfest zwischen Weihnachten und Silvester unternommen. Aus unserer Gruppe gingen Kinderprinzessin 1988 Tanja I., Hubbdohlche vun de Strooßekehrer (Tanja Siebart) und die Kinderprinzen 1975 Michael von der Minnefelder Pforte (Michael Gondolf) 1990 Bernd II., von Stein und Beil, Blauröckche vom roten Gickel (Bernd Beilstein) sowie 2004 René II., vom Orchester Streich und Kehr, Spritzmann der Jugendwehr (René Storck) hervor. Kontakt: storck-astrid@t-online.de |