Fastnachtsgruppen

Schlaafsäwel als "Eskimos" (2003)

Eskimos                                

Schlaafsäwel

2 x 11 Jahre Schlaafsäwel   – es iss nit zu fasse,
22 Jahre huppe mer jetzt schon dorsch Dibborschs Gasse !

Schon seit 1976 war die Gruppe – damals noch ohne eigenen Namen,
als Landknecht zum Schutz der Dieburger Reitergarde das erste Mal dabei.

1977 blieben wir noch mittelalterlich und durchzogen als
Ritter und Burgfräulein unter anderem das „Minne-Feld".

1978 gelang der Sprung in die neue Welt.
Als Westerngruppe machten wir uns dann auf den großen Fastnachtstrail.

1979 ging es in die Lüfte. Mit riesigen Ballons zog die Gruppe
als Pioniere der Luftfahrt durch die Dieburger Straßen.

1980 durchschlichen ärmlich, aber keineswegs erbärmlich,
Trödler, Musikanten, Scherenschleifer und Hausierer die Stadt.

1981 nahm die Gruppe als Schulklasse am Umzug teil, ohne
jedoch das Klassenziel erreicht zu haben.

1982 durchhüpften Rot-weiß-bunt kostümierte Harlekine die Zugstrecke.
1983 ging es märchenhaft zu; Rattenfänger samt Ratten huschten durch Dieburgs Gassen.

1984 machte es sich die Gruppe bequem. Von alten Weibern
ließ sie sich in Kiezen durch das närrische Treiben schleppen.

1985 wurde im kalten Fastnachtswinter in einem in der „Hexenküche“
gebrautem Spezialgetränk den Zuschauern „die Koppwai“ eingeflößt.

1986 stolperten große und auch kleine bunte „Lumpenseck“ um Dieburger Ecken.

1987 das Jahr der Schlaafsäwel (1 x 11)! Was lag näher, als sich selber darzustellen.
Ein Haufen Narren in farbigen Kostümen, wundervoll geschminkt,
mit rasselnden Säweln durch die jublende Zuschauermenge.

1988 zogen wir als Elferrat verkleidet und mit einem Klingelbeutel bewaffnet durch die Straßen,
um den Zuschauern eine Spende für den geplanten Fastnachtbrunnen aus der Tasche zu ziehen.
Trotz geringer Spendenfreude konnten wir dem KVD nach der Kampagne einen Betrag von DM 111,11 überreichen.

1989 scheuchte die Gruppe als „Jockey“ keinesfalls die Pferde,
sondern einen „Straußenvogel“ durchs Städtchen.

1990 ließen wir uns trotz „Wibke“ nicht abhalten, am Fastnachtszug teilzunehmen.
Als „Spraydosen“ gaben wir unseren Beitrag zum Umweltschutz
und nur der Sturm „sprühte“ um Dieburgs Ecken.

1991 machte uns der Golfkrieg einen Strich durch die Rechnung.
Der Umzug fiel aus und uns die Klappe runter!

1992 schritten „Schwarzwälder Uhrenträger“ mit ihren Kiezen durch die Stadt.
Ausnahmsweise hörten die Zuschauer nicht die Gasbockuhr schlagen, sondern den Kuckuck rufen.

1993 waren wir als bunte „Nudelclowns“ unterwegs.
Unsere Nudeln waren nicht im Suppentopf gelandet,
sie wurden als prächtige Haartracht durch die Straßen getragen.

1994 das schwarze Jahr der Schlaafsäwel.
Durch Krankheit und alterbedingte Austritte war die Gruppe so geschrumpft,
daß wir schweren Herzens nicht am Umzug teilnahmen.

Aber schon 1995 waren wir mit neuen Leuten und voller Elan wieder dabei,
um als schillernde „Paradiesvögel“ unsere Flügel zu schwingen.

1996 machten wir uns als große und kleine „Vogelscheuchen“ vom Acker,
aber trotz großer Bemühungen konnten wir den Schneeregen während des Zuges nicht verscheuchen.

1997 mischten wir als „Kartenspiel“ unter dem Motto:
Bube, Dame, König, As, „Fastnacht ist Trumpf“ die närrische Fan-Gemeinde kräftig auf.

1998 haben wir unsere Fastnacht als „Sonnenanbeter“
mit viel Tüll und goldener Sonne erstrahlen lassen.

1999 Wir feiern Geburtstag 2 x 11 Jahre Schlaafsäwel!

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