Die „Fastnachtsstadt“ – Im Netz schon Wirklichkeit

Mal ehrlich: Einen kleinen Duppen hat doch jeder. Dich eingeschlossen. Der eine nagelt sich ’ne Radkappe an den Dachfirst seiner Gartenhütte und findet’s toll, der andere spielt Kuhfladen-Bingo oder Luftgitarre bis zum Umfallen. Wieder andere bringen Kümmel-Andres-Fanschals unters Volk. Auch ich bin ein bisschen gaga.

Geht’s dir auch manchmal wie mir? Jemand fragt dich, wo er sich über die Dieburger Fastnacht informieren kann, er sucht dieses und jenes. Du antwortest: „Schau bei dibborsch.de, da gibt’s so was“.

Dann geht die Fragerei los: „Wie schreibt man das? Mit di und dann? Mit ie und einem b oder zwei? Also di, doppel b und dann burg oder wie? So läuft das oft mit der Schreibweise der mundartlichen Webadresse. Besonders Außenstehende oder Zugeraaste kriegen’s mit dem Namen einfach nicht gebacken.

Damit dir mühsames Buchstabieren künftig erspart bleibt, hab‘ ich jetzt was für dich:

Sag einfach „fastnachtsstadt.de“. Ganz normal. Wie man spricht. Denn wer den neuen Namen eingibt, landet schnurstracks bei „dibborsch.de“. Und sieht schwarz auf weiß bzw. fastnachtsfarbig, wie man’s schreibt und kann sich durch die Seiten klicken.

Namenszusatz fürs Ortsschild?

Doch der neue Domainname ist nicht nur gedacht, Buchstabenwirrwarr zu vermeiden. Das ist eher Nebeneffekt. Ganz ehrlich.

Vielmehr soll er wieder mal die Werbetrommel rühren für meine fixe Idee des städtischen Namenszusatzes „Fastnachtsstadt“ aus 2006. Zur Erinnerung: Der „Wallfahrtsstadt“ auf dem Ortsschild wurde im letzten Jahr offiziell eine Absage erteilt. Unten nachzulesen.

Somit bleibt die „Fastnachtsstadt“ auch im richtigen Leben immer noch denkbar. Man muss nur wollen. Und es muss ja auch immer irgendwie „ebbes“ sein. Auch wenn’s verrückt klingt. Oder verrückt ist. Oder einfach nur zum Spaß. Schon meine Oma hat’s geahnt: „Bub, ich glaab, du hast en Duppe!“ 🙂


Lies jetzt den Artikel bei DA-imNetz: Nichts wird’s mit der „Wallfahrtsstadt“

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