Fastnachts-Rezepte

Leckeres Koch- und Backvergnügen für Narren

Der Spaß an der Fastnacht macht Appetit

Was wäre die fünfte Jahreszeit ohne passende Leckereien? Wer beim Feiern durchhalten will, braucht eine Grundlage und da dürfen deftige Speisen natürlich nicht fehlen. Für hungrige Narren und Hobbyköche habe ich leckere Koch- und Backrezepte zusammengetragen. Sie kommen zum Teil aus dem Brauchtum oder wurden in der Neuzeit von Köchen, Landfrauen oder anderen Leuten in der Küche erfunden. Oder sie passen einfach irgendwie in die fünfte Jahreszeit.

Von der Martinsgans über Kräbbel bis zum Aschermittwochs-Hering

Welche Rezepte findest du hier? Angefangen von der traditionellen Martinsgans zum 11.11. ist über Salate, Gebäck, Deftiges aller Art bis hin zum Aschermittwochs-Hering alles vertreten, was zur Fastnachtszeit gehört.

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich alle Mengenangaben auf vier hungrige Fastnachter.

Das gab’s früher an Fastnacht

In der Fastnachtszeit sollte man viel essen, damit Kartoffeln, Obst und Fleisch im Jahr gut gerieten oder wie man sagte „faselten“. Es musste auch viel gekocht werden, damit viel übrig blieb, sonst stand ein teures Jahr bevor. Zum Frühstück kamen Speck und Wurst auf den Tisch. Mittags aß man Bohnensuppe mit Blutwurst, am Abend Sauerkraut mit Erbsen und Schweinefleisch. In anderen Regionen waren Sauerkraut mit Speck und Hirsebrei die typischen Fastnachtsspeisen oder auch Erbsensuppe mit Schweinefüßchen. Bratwurst war in vielen Gegenden eine hoch geschätzte Fastnachtsspeise. Man aß sie mit Kartoffelgemüse, Kraut oder Brot. Am Aschermittwoch kochten viele Frauen Bohnengemüse. All diese Speisen galten von den Vorvätern her als „geheiligt“ und sollten ein gutes Erntejahr bewirken. In katholischen Familien kam am Aschermittwoch auch oft die „eibrennt Mehlsupp“ auf den Tisch und natürlich der selbst eingelegte Hering.

Die in dieser Rubrik mit * gekennzeichneten Rezepte wurden dem Buch „Fastnacht á la carte“ mit freundlicher Genehmigung des „Wartberg Verlags“, Gudensberg, entnommen (2001).

 

Traditionelle Martinsgans

Warum feiern wir am 11.11. den Martinstag?

Nicht nur die fünfte Jahreszeit beginnt am 11.11. Wichtig sind auch die Laternenumzüge in der Dunkelheit – ein besonderes Ereignis für die Kinder – mit dem voranreitenden St. Martin, die an diesem Tag die vorweihnachtliche Zeit einläuten. Aus Überlieferungen geht hervor, dass am Martinstag, dem 11.11., der Winter eingeleitet wurde. Die Feldarbeit war beendet und man erledigte während der kalten Ruhepausen Arbeiten, die oft liegen blieben. Der heilige Martin ist seit jeher der Schutzpatron der Armen – und auch im Dieburger Stadtwappen dargestellt. In früheren Zeiten begann am Martinstag das Weihnachtsfasten, welches 40 Tage dauerte. Daraus resultiert heute noch die „Fastnachtszeit“, die ebenfalls am 11.11. beginnt.

Die Frage, warum am Martinstag traditionell die Martinsgans auf den Tisch kommt, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Durch das laute Geschnatter von Gänsen soll Martin verraten worden sein, was er verständlicherweise dem Federvieh sehr übel genommen hat. Seitdem landet jedes Jahr an diesem Tag eine knusprige Gans auf dem Tisch. Eine andere Erklärung ist, dass am Martinstag das Pachtjahr zu Ende ging und die Bauern ihre Schulden in Form von Gänsen beglichen.

Zutaten (für ca. 6 Personen):

1 frische küchenfertige Gans (ca. 3,5 kg), Salz, 2 säuerliche Äpfel (z. B. Boskop), Beifuß, 1 Möhre, 1 Zwiebel,
1/2 Stange Lauch, 1 Stück Sellerie, Pfeffer

Zubereitung:

Gans gründlich abspülen, trocken tupfen, innen und außen gut salzen. Äpfel schälen, achteln und entkernen. Gans mit Beifuß und Äpfeln füllen. Die Öffnung mit Holzstäbchen und Küchengarn verschließen. Gans mit der Brust nach unten auf den Rost in einen Bräter legen, 1/8 l Wasser zugießen. Zugedeckt bei 210 Grad ca. 2,5 Stunden braten. Gemüse schälen und klein schneiden. Nach einer Stunde Bratzeit die Gans wenden, Gemüse zugeben und die Haut vorsichtig mit einer Gabel einstechen, damit das Fett austritt. Während des Bratens mehrmals Fett abschöpfen und bei Bedarf Wasser nachgießen. Nach 2,5 Stunden die Gans mit Salzwasser bepinseln und ohne Deckel bei 240 Grad ca. 10 Minuten knusprig braten. In dieser Zeit für die Soße die Röststoffe vom Rand und Boden des Bräters mit etwas Wasser lösen, Soßenfond und Gemüse durch ein Sieb passieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gans tranchieren und anrichten. Als Beilage die Soße, Klöße und Rotkraut reichen.

 

Martinsbrezeln

Zutaten:

1 kg Mehl, 2 Päckchen Trockenhefe (je 7 g), 1 TL Salz, 250 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, abgeriebene Schale einer Zitrone, 120 g Margarine, 500 ml Milch, 2 Eier, Zucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Mehl, Hefe, Salz, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale vermischen. Die geschmolzene Magarine in eine Mulde in die Mitte gießen. Die Milch und ein Ei dazugeben. Zugedeckt 30 bis 40 Minuten gehen lassen. Mehl auf eine Arbeitsfläche geben und den Teig kräftig durchkneten. Teig teilen und daraus Brezeln formen. Auf ein Backblech, das mit Backpapier belegt ist, legen. Mit dem Einweiß, verrührt mit 50 ml Milch, die Brezeln bestreichen und mit Zucker bestreuen. Backofen auf 200 Grad vorheizen und 20 Minuten backen.

 

Dieburger Mootzen*

Das Wort „Mootze“ stammt aus dem Mittelhochdeutschen (maz = Speise) und hängt zusammen mit Matzen (matze = ungesäuertes Brot).

Zutaten:

1 kg Wasserweck-Teig vom Bäcker, ca. 40 Quetschen

Zubereitung:

Den Teig durchkneten, rund formen und 10 Minuten unter einem Tuch liegen lassen. Den Teig zu 20 kleinen Brötchen formen und noch einmal 10 Minuten gehen lassen. Die Brötchen oben stern- oder kreuzförmig einschneiden und mit je 2 aufgeschnittenen Quetschen belegen. Bei 190-200 Grad ca. 15 Minuten backen. Nach halber Backzeit die Backofentür einen Spalt öffnen, damit der Dampf abzieht.

 

Kräbbel

Fastnachtszeit ist Kräbbelzeit, da führt kein Weg dran vorbei. Um die Entstehung des Kräbbel, Krapfen oder auch Berliner genannten Schmalzgebäcks ranken sich zahllose Legenden. Eine führt den im Süden verbreiteten Namen „Krapfen“ auf die Wiener Hofratsköchin Cäcilie Krapf, genannt „Frau Cilly“, zurück, die um 1690 den Krapfen erfunden und als „Cillikugeln“angeboten haben soll. Aus dem „Krapfen“ bzw. der Verkleinerungsform „Kräpfelein“ ist dann der „Kräbbel“ als mundartliche Verkürzung entstanden.

Eine andere Geschichte schreibt seine Erfindung einem Berliner Zuckerbäcker zu, der unter Friedrich dem Großen als Kanonier dienen wollte. Aufgrund seiner Leibesfülle hielt man ihn aber für untauglich und setzte ihn stattdessen in der Feldküche ein. Dort soll er auf die Idee gekommen sein, seine eigenen Kanonenkugeln herzustellen – aus Hefeteig und mangels Backofen in einer Fettpfanne ausgebacken. Nach der Herkunft des Bäckers wurden sie Berliner genannt.

Zutaten:

750 g Mehl, 2 Hefewürfel, 1/2 l lauwarme Milch, 200 g weiche Margarine, 200 g Zucker, 2 Eier, 15 g Salz, Fett zum Ausbacken

Zubereitung:

Die Hälfte des Mehls in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde bilden, die Hefewürfel hineinbröckeln, und mit der lauwarmen Milch zu einem Brei verrühren. Sehr weiche Margarine hinzugeben und verrühren. Den Zucker und das Salz hinzugeben, die Eier unterrühren und den Teig nach einer Richtung schlagen, bis er Blasen wirft. Das restliche Mehl hinzugeben und weiterrühren. Nach Bedarf noch Mehl unterkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Danach die Teigmasse weiterkneten und auf einer bemehlten Fläche fingerdick ausrollen. Mit einem runden Gefäß Kräbbel ausstechen und auf bemehlter Unterlage ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Mit einer Gabel leicht in die obere Seite einstechen. Die Kräbbel mit der angestochenen Seite nach unten in heißes Fett geben und von beiden Seiten backen, bis sie die gewünschte Farbe haben. Auf einem Gitter gut abtropfen lassen und anschließend sofort in Zucker wälzen.

 

Kartoffel-Pfannkuchen

Früher roch es zur Fastnachtszeit in allen Gassen nach Pfannkuchen und Schmalzküchle, und schon Goethes Mutter schrieb einmal an ihre Freundin: „Ich hab zu duhn wie die Pann auf Fassenacht“, was bedeutete, dass die gusseisernen Pfannen in vielen Haushalten zur Fastnachtszeit nicht kalt wurden. Und es war ein buntes Treiben auf den Gassen, vermummte junge Leute zogen umher und heischten mit Körben um Würste, Speck und Eier.

Zutaten:

800 g Kartoffeln (mehlig kochend), Salz, 4 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 1 Bund Petersilie, 100 g durchwachsener Speck, weißer Pfeffer, 50 g Butter, 1/2 EL Majoran (gerebelt), geriebene Muskatnuss

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und hacken. Petersilie abspülen, trockenschwenken und ebenfalls hacken. Den gewürfelten Speck in einer großen Pfanne auslassen. Die Hälfte der Butter zufügen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin goldgelb braten. Die Kartoffeln abgießen, ausdämpfen lassen, durch die Kartoffelpresse drücken und mit der Speck-Zwiebel-Mischung sowie Petersilie mischen. Mit Salz, Pfeffer, Majoran und Muskat abschmecken. Die restliche Butter in der Pfanne erhitzen und die Kartoffelmasse hinein geben. Flachdrücken und so lange braten, bis die Unterseite goldbraun ist. Den Pfannkuchen wenden und auch die zweite Hälfte bräunen. Den Pfannkuchen auf einem vorgewärmten Teller servieren. Dazu passt ein grüner Salat, Bohnensalat oder Spiegeleier.

 

Bauern-Pfannkuchen

Zutaten:

200 g Mehl, 4 Eier, 1/2 TL Salz, 375 ml Milch, 1 Zwiebel, 125 g Schinkenspeck in dünnen Scheiben, 40 g Fett, event. etwas Mineralwasser

Zubereitung:

Das gesiebte Mehl mit 4 Eigelb, Salz und Milch zu einem glatten, dünnflüssigen Teig rühren. 30 Min. ruhen lassen. Sollte der Teig zu fest geworden sein, mit Mineralwasser verdünnen. Die feingehackte Zwiebel und den steifgeschlagenen Schnee von 4 Eiweiß unterheben. Speckscheiben in 4 Portionen teilen. Jede Speckportion in der Pfanne in heißem Fett auf beiden Seiten kurz anbraten, Teig einfüllen, nach dem Stocken wenden. Pfannkuchen auf jeder Seite ca. 3 Min. backen, aus der Pfanne heben und warm halten. Nacheinander die Pfannkuchen ausbacken. Warm mit Kopf- oder Feldsalat servieren.

 

Baseler Mehlsuppe

In Basel gehören Fastnacht und Mehlsuppe einfach zusammen. Wenn nachts um vier Uhr mit dem sog. Morgenstraich die Fastnacht beginnt, gehen überall in der Stadt die Lichter aus und ungezählte Narrenzüge mit Trommeln, Pfeifen und ihren Lichtern bewegen sich geisterhaft durch die Stadt. Wenn das närrische Treiben beendet ist, gehen die Basler in ihre Kneipen und essen die traditionelle braune Mehlsuppe. Sie gehört einfach dazu, um die kalte Nacht zu überstehen und um sich aufzuwärmen. Sie erinnert an die Zeit, als das Frühstück auf Bauernhöfen im Schwarzwald nicht mit Kaffee begann, sondern eben mit einer Suppe. Es gibt mehrere Varianten der Suppe, Mehl ist allerdings immer dabei. Beim Rösten muss man sehr darauf achten, das Mehl nicht zu verbrennen, die Suppe würde sonst scheußlich schmecken.

Zutaten:

5 EL Mehl, 60 g Butter oder Margarine, 1 Zwiebel, 1 l Fleischbrühe (Instant), 100 g Käse (z. B. Greyerzer)

Zubereitung:

Mehl in einem Topf unter Rühren auf schwacher Hitze haselnussbraun rösten, danach leicht abkühlen lassen. Butter oder Margarine zugeben, mit dem Mehl vermischen. Kleingeschnittene Zwiebel einige Minuten darin andünsten. Kalte Fleischbrühe angießen und unter Rühren aufkochen. 20 Min. bei geringer Hitze kochen lassen, gelegentlich rühren. In Teller füllen und mit geriebenen Käse bestreuen.

 

Süße Biersuppe nach Großmutter Anna

Zutaten:

1/2 l Milch, 1/2 l Bier, 20 g Mehl, 50 g Zucker, Zimt, 1 Eigelb

Zubereitung:

Man kocht die Milch mit dem Zimt auf und rührt das mit kaltem Wasser verquirlte Mehl an. Dann gibt man das Bier dazu und erhitzt die Suppe bis zum Kochen. Sie wird mit Zucker abgeschmeckt und mit dem Eigelb legiert. Man muss sie vor dem Servieren gut durchrühren und kann sie durch einen Teelöffel Weinbrand verfeinern.

 

Sauerkrautsuppe

Zutaten:

500 g Sauerkraut, 250 g Zwiebeln, 100 g durchwachsener Speck, 1 gr. Dose Tomaten, 8 EL Öl, 8 grobe Bratwürste, 3 l klare Fleischbrühe (Instant), 1-2 EL Kümmel, frisch gemahlener Pfeffer, 2-3 EL Paprika edelsüß, etwas Thymian und Majoran, 1/4 TL Chilipulver, etwas Cayennepfeffer, Salz, Zucker nach Geschmack, Petersilie

Zubereitung:

Sauerkraut kleinschneiden, Zwiebeln in Ringe schneiden, Speck würfeln, Tomaten abtropfen lassen. Öl erhitzen, Speck und Zwiebeln bräunen und herausnehmen. Kleine Klößchen aus Bratwurst rollen, im Topf anbraten und herausnehmen. Sauerkraut im selben Topf andünsten, event. noch etwas Öl hinzugeben. Mit dem Saft der Tomaten die Brühe auffüllen. Zwiebeln, Speck und Klößchen in die Suppe geben. Mit Gewürzen pikant abschmecken. Tomaten dazugeben und alles 10 Minuten bei kleiner Hitze garen. Abschmecken und mit Petersilie bestreut servieren. Dazu schmeckt frisches, knuspriges Brot. Die Suppe schmeckt besonders gut, wenn sie aufgewärmt wird. Ergibt 8 Portionen.

 

Handkäs‘-Salat

Zutaten:

2 Handkäse, 1 saurer Apfel, 2 Zwiebeln, 125 g Cervelatwurst, 125 g Schwartenmagen, 200 g Créme fraiche, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Handkäse, Apfel, Wurst und Zwiebeln in Würfel schneiden und mit der Créme fraiche anrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Bohnensalat

Zutaten:

2 Dosen rote Bohnen, 2 Dosen weiße kleine Bohnen, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 1 Bund Petersilie, 1 Bund Schnittlauch, 300 g Kabanossi, Saft einer Limone, 6 EL Essig, 1 zerdrückte Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer,
1 Spritzer Tabasco, 3 EL Öl

Zubereitung:

Bohnen abtropfen lassen und in eine Schüssel füllen. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Petersilie und Schnittlauch zerkleinern. Wurst in dünne Scheiben schneiden. Alles zu den Bohnen geben. Aus den restlichen Zutaten eine Marinade rühren, über den Salat gießen und gut durchziehen lassen.

 

Pikantes Schweinefleisch zum Muntermachen*

Zutaten:

500 g mageres Schweinefleisch, 4 Zwiebeln, 6 EL Tomatenmark, 1 TL Red Pesto, 1 EL Honig, 2 große Kartoffeln, 2 EL fertige Ingwersoße, 2 EL fertigen Mango-Chutney, 1 Knoblauchzehe, 1 l Fleischbrühe, 1 Peperoni, Butter, grober Pfeffer, Peperoni aus der Mühle, Salz

Zubereitung:

Das Schweinefleisch würfeln und mit den kleingeschnittenen Zwiebeln in Butter anbraten. Tomatenmark, Red Pesto, gepressten Knoblauch, fein geschnittene Peperoni und Honig zugeben und weiter braten. Gewürfelte Kartoffeln, Mango-Chutney, Ingwersoße, Peperoni-Pulver, Salz und Pfeffer dazu geben, mit der Brühe auffüllen und 20 Minuten kochen lassen. Zum Schluss noch einmal alles scharf abschmecken und als Beilage frisches Baguette reichen.

 

Sauerkrautauflauf

Zutaten:

1 kg gekochtes Sauerkraut, 500 g Kartoffelbrei, 4 Frankfurter Würstchen, 60 g Schinkenspeck

Zubereitung:

Die Hälfte des Sauerkrauts in eine gefettete Auflaufform geben, darauf eine Schicht frisch zubereiteten Kartoffelbrei und wieder eine Schicht Sauerkraut. Die Würstchen in das Sauerkraut stecken. Schinkenspeck in kleine Würfel schneiden, in einer Pfanne ausbraten und über den Auflauf verteilen. Im Backofen (200 Grad Ober-Unterhitze bzw. 175 Grad Umluft) ca. 20 bis 25 Min. überbacken.

 

Deftige Fastnachtskanone

Zutaten:

750 g Kartoffeln, 1,5 kg Weißkohl, 500 g Rindfleisch, 500 g Blutwurst, 2 Gemüsezwiebeln, 3 EL Schweineschmalz, 750 ml Fleischbrühe, 100 g geräucherter durchwachsener Speck, Salz, Pfeffer (a. d. Mühle), 1 Lorbeerblatt

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Den Kohl putzen, den Strunk herausschneiden, die Blätter ablösen, waschen, abtropfen lassen und in 2 cm breite und 8 cm lange Streifen schneiden. Das Rindfleisch waschen, abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Blutwurst enthäuten und ebenfalls würfeln. Die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden, das Schmalz in einem Bräter erhitzen und die Würfel andünsten. Die Kartoffeln, das Fleisch, die Wurst und den Kohl dazugeben und kurz anschwitzen. Das Ganze mit 750 ml heißer Fleischbrühe auffüllen und zum Kochen bringen, mit Salz und Pfeffer würzen und das Lorbeerblatt hinzugeben. Alles in eine feuerfeste Form geben, mit dem in dünne Scheiben geschnittenen Speck belegen und in dem auf 170-180 Grad vorgeheizten Backofen 1,5 Stunden garen.

 

Fleischwurst vor der Karnevalsitzung*

Zutaten:

1/2 Ring Fleischwurst, 1 Zwiebel, 50 g Speck, 50 g Champignons, 1 TL Senf, 100 g Käse zum Überbacken

Zubereitung:

Fleischwurst enthäuten, der Länge nach fast durchschneiden und aufklappen. Zwiebel, Speck und Champignons hacken, anschwitzen und mit dem Senf vermengen. Die Masse auf die aufgeklappte Fleischwurst geben, mit Käse bestreuen und die „Sitzungs-Fleischwurst“ 10 Minuten bei 150 Grad überbacken.

 

Narrenbälle*

Zutaten:

20 mehlige Kartoffeln, 4 Eier, Salz, geriebene Muskatnuss, frische Petersilie, einige Löffel Mehl

Zubereitung:

Gekochte Kartoffeln vom Vortag schälen, durch ein grobes Sieb reiben und kräftig salzen. Muskatnuss und Eier, gehackte Petersilie und ca. 4 bis 5 EL Mehl hinzugeben. Einen trockenen Teig kneten, der sich von der Schüssel löst. Mit nassen Händen kleine Klöße formen und diese in siedendes Wasser geben. Die Narrenbälle passen zu einem kräftigen Stück Fleisch, schmecken aber auch nur mit einer guten Soße vorzüglich.

 

Prinzess’chens süßer Fastnachtsschatz

Zutaten:

200 g Löffelbiskuit, Eierlikör, 1 Glas Apfelkompott (mit Stückchen), 1 Becher Schlagsahne, 250 g Mascarpone, 75 g Zucker, 1 P. Vanillezucker, Zucker und Zimt

Zubereitung:

Löffelbiskuits in Eierlikör tunken und in eine Auflaufform legen. Apfelkompott mit Stückchen zerdrücken und auf die Löffelbiskuits streichen. Die Sahne schlagen, Mascarpone, Zucker und Vanillezucker mit der Sahne verrühren und auf den Apfelkompott streichen. Bei Bedarf diese Schichtung wiederholen. Zum Schluss Zucker und Zimt mischen und darüber streuen. Vor dem Servieren noch einige Zeit in den Kühlschrank stellen. Ergibt ca. 8 Portionen.

 

Aschermittwochs-Süppchen*

Zutaten:

50 g Butter, 400 g Brot, 1 kleine Zwiebel, 400 g Suppengemüse (Sellerie, Karotte, Lauch), 0,8 l Bouillon, Salz, Pfeffer, Petersilie, Schnittlauch

Zubereitung:

Brot in Rauten schneiden und zusammen mit der gewürfelten Zwiebel in heißer Butter anbraten. Mit Bouillon auffüllen und die Suppe 30 Minuten köcheln lassen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Kräutern verfeinern. Dazu schmeckt eine frisch geröstete Brotscheibe.

 

Matjes nach Hausfrauen-Art

Zutaten:

8 Matjesfilets, 2 Zwiebeln, 1 säuerlicher Apfel, 1 Gewürzgurke, 200 g Sahne, 150 g saure Sahne, 50 g Mayonnaise, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Wenn die Matjesfilets sehr salzig sind, kurz unter kaltem Wasser abspülen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und in Stücke schneiden. Zwiebeln in Ringe schneiden. Apfel waschen, vierteln und entkernen. Apfelschnitze längs halbieren und quer in Scheibchen schneiden. Gewürzgurke in kleine Würfel schneiden. Sahne, saure Sahne und Mayonnaise glattrühen. Mit den vorbereiteten Zutaten vermengen und mit Pfeffer würzen. Am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Dazu passen Pallkartoffeln.

 

Matjestopf

Zutaten:

10 Matjesfilet, 2 Becher Sahne, 1 Becher Schmand, etwas Dill, Salz, Pfeffer, 1 Apfel, 4 Gewürzgurken, 4 Tomaten, Zwiebel

Zubereitung:

Sahne, Schmand, Pfeffer, Salz und Dill verrühren. Den Apfel, die Gewürzgurken in kleine Würfel schneiden, Tomaten in Stücke schneiden, Zwiebel in Ringe. Matjesfilet in Stücke schneiden. Alles verrühren und durchziehen lassen. Dazu schmecken Pellkartoffeln.

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden: