Christel Ludwig

„Rosenmordtag in Dottendorf“ – Buchvorstellung (15)

Ab Mai 2017 stellen Leser jeweils zum 11. eines Monats einen Krimi mit Fastnachtsbezug auf dieser Website vor. Heute Christel Ludwig (Foto) und „Rosenmordtag in Dottendorf“

Rosenmordtag in Dottendorf – Mord in Bonn
Autorin: Ingrid Lempke
Lempertz Edition und Verlagsbuchhandlung
Erscheinungsjahr 2014
264 Seiten
ISBN 978-3943883671
Erhältlich in der Stadtbibliothek Dieburg: Krimi-Regal, ZK/66 104 Lemp

Inhalt

Am Rosenmontag wird auf dem Quirinus-Platz eine Frau aus dem Hinterhalt erschossen. Sie soll nicht das einzige Opfer bleiben. Die Situation droht zu eskalieren, als der Heckenschütze in einem anonymen Brief ankündigt, alle Einwohner von Bonn töten zu wollen. Unter Zeitdruck ermitteln die Kommissare Andreas Montenar und Sascha Piel im Umfeld der Getöteten. Endlich führt die Spur in die Vergangenheit zweier Opfer. Montenar und Piel haben bald zwei Verdächtige – doch nichts ist, wie es scheint. Als dann noch einer der Verdächtigen auf ungeklärte Art ums Leben kommt, beginnt die Suche von vorne.

(Quelle: Klappentext, Lempertz Edition)

Über die Autorin

Inge Lempke wurde 1954 in Bonn-Oberkassel geborgen und studierte bis zur Geburt ihrer Tochter Physik an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn. Im Laufe der Jahre schrieb sie zahlreiche Horrorgeschichten und unheimliche Erzählungen, aber heute hat sie sich auf Kriminalromane, deren Handlung in Bonn und Umgebung spielen, spezialisiert.

(Quelle: Lempertz Edition)

Buch gelesen und bewertet von Christel Ludwig

„Mein Name ist Christine Ludwig, ich wohne in Dieburg und bin 60 Jahre alt. Ich arbeite als Bürkokauffrau in der Auftragsabwicklung einer Motoreninstandsetzung. Reisen und das Singen in zwei Chören sind meine liebsten Hobbys. Ich lese sehr viel – mir geht nie der Lesestoff aus. Das Lesematerial ist sehr vielfältig – Psychothriller sind meine Lieblingslektüre, aber auch gut geschriebene und nicht ganz so seichte Romane aller Couleur.

Ich bin schon mein Leben lang mit der Dieburger Fastnacht verbandelt – sei es als Mitglied einer Fastnachtsgruppe – in der Kinderfastnacht – oder seit etwa acht Jahren als Vortragende bei unseren Sitzungen.

Bei der Buchaktion mache ich mit, weil ich von Berti Grimm darauf angesprochen wurde.

Wie findet Christel „Rosenmordtag in Dottendorf“?

„Der Bezug zu Fastnacht fehlt mir – außer, dass der erste Mord an Rosenmontag passiert, lässt es die Fastnacht im Großen und Ganzen schwer vermissen. Wer hofft, dass sich im Buch die Fastnacht spiegelt, wird enttäuscht sein. Es ist recht leichte Lektüre mit teilweise sehr konstruierter Handlung. Am Anfang zieht sich die Handlung und ist etwas verwirrend. Das ändert sich dann etwa nach dem ersten Drittel, wird aber deshalb nicht unbedingt spannender. Die zwei Kommissare haben auch so keine rechten Alleinstellungsmerkmale. Die Auflösung… na ja.

Alles in allem: für die Fraktion der Krimi-Fans würde ich das Buch nicht weiterempfehlen. Aber Leute – lesen macht Spaß, entspannt und ist oftmals lehrreich. Also ran an die Bücher – es kann ja auch mal eine Niete dabei sein“.


Vorschau: Als nächstes Buch ist Leserin Beatrix Kamphues mit „Klaa Pariser Blut“ von Lutz Ullrich an der Reihe. Der ursprünglich vorgesehene Veröffentlichungstermin (11.8.) wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, da ich wegen häuslicher Umbauarbeiten und Urlaubsreise vorerst keine Möglichkeit zur PC-Nutzung habe.

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