Teufelsgeige Marke Eigenbau – neue Anleitung jetzt online

Wer schon immer mal unter die Teufelsgeigen-Bauer gehen wollte, kann jetzt die Werkzeugkiste auspacken und sich ans Werk machen. Nicht nur, dass die fünfte Jahreszeit langsam aber sicher ihre Schatten vorauswirft, auch meine Bauanleitung für den scheppernden Stimmungsmacher der Straßen- und Saalfastnachter steht hier nun wieder zur Verfügung. Die wurde nämlich in den letzten Wochen überarbeitet.

Um eine „Deiwelsgeije“ selbst zu bauen, benötigt man neben etwas handwerklichem Geschick vor allem jede Menge „Geräuscheverursacher“ und witzige Gestaltungsideen. Schließlich soll das Instrument nicht nur ordentlich Lärm erzeugen, sondern auch möglichst originell aussehen.

Einer der weiß, wie man das am besten macht, ist Otmar Spieß, „Geijenbaumeister“ der Äla-Fetzer des Dieburger Karnevalvereins. Etliche Teufelsgeigen hat Spieß in den vergangenen Jahren gebaut und stets ein Händchen dafür, um Bauteile verschiedenster Art aufzutreiben – insbesondere auf Dachböden, Kellern, beim Sperrmüll oder Entrümpelungsaktionen, um nur einige der typischen Quellen zu nennen. Vergangene Woche habe ich dem Experten einen Besuch abgestattet, bei dem er einige seiner „Deiwelsgeijen“ für mich aus dem Fundus hervorgeholt hat.

Das Ergebnis des Fototreffs ist nun als Bildergalerie in die neu gestaltete Bauanleitung eingeflossen. Neben vielen Detailaufnahmen wurde der Ratgeber auch mit einer Audiodatei ergänzt, die die Arbeitsschritte in Reime fasst und die Fantasie künftiger „Geijenbauer“ sicher noch weiter anregt. Ein fertiges Instrument irgendwo im Internet kaufen kann natürlich jeder, doch wahre Fastnachter bauen den Krachmacher selbst: Hier geht’s zur Anleitung für eine Teufelsgeige Marke Eigenbau …

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