Plakettenverkauf

Wie du mit Plakettenverkauf noch mehr Spaß vorm Umzug hast

Der Verkauf von Zugplaketten ist für Karnevalvereine eine wichtige Einnahmequelle. 12.000 Plaketten will der KVD in dieser Saison wieder unters Volk bringen. Der Erlös trägt dazu bei, die Kosten der Fastnachtsumzüge zu decken. Gagen für Musikgruppen, Versicherungen, GEMA-Gebühren und auch die aufgestellten WC-Kabinen fallen beispielsweise darunter. Nicht zu vergessen das hochwertige und stets begehrte Wurfmaterial, das die Vereinsfastnachter tonnenweise unters närrische Volk bringen.

Anders als beim Kinderumzug, bei dem der Plakettenverkauf hauptsächlich von der Prinzengarde übernommen wird, werden beim großen Umzug neben dem Elferrat in erster Linie ehrenamtliche Helfer gebraucht. Sie sind an den Zugangswegen zur Innenstadt postiert oder entlang der Zugstrecke unterwegs und bringen die kleinen Metallanstecker für 2,50 Euro unters Volk. Gut die Hälfte der „Zugplakettschen“ geht so an diesen beiden Tagen weg.

Dauerthema Verkäufermangel

Doch wie schon im letzten Jahr haben die KVD-Verantwortlichen Sorgenfalten auf der Stirn, wenn sie an Fastnachtdienstag denken. Grund ist der anhaltende Mangel ehrenamtlicher Plakettenverkäufer, auf die der Verein beim großen Umzug angewiesen ist. Ursachen: Altersgründe und beruflich bedingte Absagen.

„Wir brauchen für Dienstag wieder fünfzig Verkäufer, im Moment sind es nur dreißig, das reicht einfach nicht“, erklärt Thorsten „Bembi“ Stemmler, Teammanager Plakettenverkauf. Er ruft daher auch jetzt wieder dazu auf, seinen Trupp zu verstärken und den Anstecker beim großen Umzug unter die Leute zu bringen.

„Tagesfachkräfte“ haben Spaß in der Gruppe

„Am besten ist“, so Stemmler, „wenn man Plaketten zusammen mit anderen an den Mann oder die Frau bringt, im Zweierteam oder als kleine Gruppe mit Freunden oder Nachbarn“. Eine bis eineinhalb Stunden sollte man auf Verkaufstour sein, bis zum Beginn des Umzugs, nicht länger. Eine machbare Aufgabe. Und was springt für die „Tagesfachkräfte“ dabei heraus? „Neben Spaß und dem guten Gefühl, etwas für die gemeinsame Sache getan zu haben, winkt den Helfern ein Jahresorden des Vereins“, verspricht er.

Bist du eine Frohnatur, die überzeugen kann?

Mitmachen kann jeder, der Spaß an der Fastnacht hat und offen auf Besucher zugehen kann. Schlagfertigkeit und ein gewisses Mundwerk sind ebenfalls hilfreich. Denn obwohl die breite Masse um die Bedeutung des Ansteckers weiß und ihren Obolus gerne entrichtet, muss der eine oder andere Plakettenverweigerer erst noch überzeugt werden. Für clevere Verkaufstalente und Frohnaturen wie beispielsweise Armin Kaiser (Foto, 2. v.l.) und seine Begleiter ein Job mit hohem Spaßfaktor. Mach‘ es ihnen nach und hab‘ auch du noch mehr Spaß am Fastnachdienstag 😉

Jetzt bei „Bembi“ melden

Du hast Lust auf den Verkäuferjob? Dann melde dich am besten gleich bei „Bembi“ Stemmler unter Tel. DI-921292 bzw. 0172-6731544 oder unter zugplaketten@karnevalverein-dieburg.de.


Weißt du, seit wann es Zugplaketten gibt? Schau in meine Fotogalerie – die schmucken Anstecker aus Metall, Holz und Plastik gibt’s länger als du denkst. Und sind beliebte Sammlerstücke … 😉

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