Dieburger Karnevalzeitungen

„Wo nimmt die Elke nur immer die hübschen Mädchen her?“ – 55 Zitate von Dieburger Karnevalisten, die du lieben wirst

Zitate haben irgendwie etwas an sich. Findest du nicht auch? Ich liebe sie. Darum habe ich jetzt eine Liste zusammengestellt mit Zitaten zur Dieburger Fastnacht. Gesucht und gefunden habe ich sie in den Karnevalzeitungen des KVD – von der ersten Ausgabe 1949 quer durch die Jahrgänge bis 2017:

Bemerkenswertes über die Sitzungen, über einzelne Karnevalisten, die Zuggruppen und das närrische Brauchtum allgemein. Witziges, Kurioses, Widrigkeiten, Erinnerungen an verstorbene Fastnachtsgrößen und das eine oder andere Wort, das zum Nachdenken anregt.

In die Sammlung aufgenommen habe ich auch Sprüche und Reime aus den alten Werbeanzeigen. Die sind gerade aus heutiger Sicht oftmals zum Schmunzeln und lassen den damaligen Zeitgeist spüren. Insgesamt ist meine Zitatenliste daher eine aufschlussreiche Zeitreise durch fast 70 Jahre Dieburger Fastnacht.

Die Auflistung der Zitate erfolgte mehr oder weniger ungeordnet, so wie ich die Zeitungen beim Schmökern in die Hand genommen und Fundstücke notiert habe. 😉

 

„Eine besondere Genugtuung ist es mir aber festzustellen, dass alles, was geboten wird (außer der Tanzgruppe, was ich sehr bedaure), auf einheimischem Boden gewachsen ist. Wir haben es nicht nötig, auswärtige Kräfte zu engagieren, um überhaupt eine Sitzung starten zu können. Und das ist wirklich ein ganz großes Plus unserer Dieburger Fastnacht“.

Georg Rainfurth (+), KVD-Präsident, im Rückblick auf die Kampagne 1958/1959

 

„Als um Mitternacht der Aschermittwoch die Kerze in der holzig Latern auslöschte, da ahnte niemand von uns, daß das Licht für lange Jahre nicht mehr angezündet werden sollte“.

Ehrenprotokoller Valentin Karst (+), Karnevalzeitung 1959 im Rückblick auf die Kampagne 1939, die für lange Zeit letzte Fastnacht vor Ausbruch des 2. Weltkriegs

 

„Die Äla-Nacht ist in Frage gestellt, über neue Konzepte wird nachgedacht“.

Hans Hampel (+), KVD-Sitzungspräsident, über die Äla-Nacht 2003

 

„Da sind keine Bildhauer und Bühnenmaler monatelang am Werk, um die Aufbauten der Wagen zu konstruieren, da schaffen die Mitglieder der am Zug beteiligten Vereine, da schaffen die Freundesrunden in ihrer Freizeit und nächtelang. Aus alledem wird dann das, was man unverfälschte Narretei nennen kann, wird dann auch das, was den Fußgruppen die besondere Eigenheit gibt“.

Georg Rainfurth (+), KVD-Präsident, im Rückblick auf den Jubiläums-Karnevalzug 1958 „450 Jahre Dieburger Fastnacht“

 

„Bei Klosterfrau ‚Melisse Geist‘,
die – wie Du weißt –
die Ria‘ heißt,
da wohnt die Fröhlichkeit in Miete
und steht Humor in voller Blüte.
Hier wird gelacht, getanzt, gepetzt,
wer das nicht wußte, weiß es jetzt.
Und manchmal gibt’s ein Hula-Hüppchen
in der Bar vom Klosterstübchen.“

Werbeanzeige Familie Wick, Klosterstraße 9, in der Karnevalzeitung 1959 für das „Klosterstübchen“

 

„Drum hat man sich hier kurz entschlossen,
um Witz, Satire, Narrenpossen,
so wie sie unser Faßenacht
alljährlich hat hervorgebracht,
um altes Brauchtum neu zu pflegen,
mit Wort und Bild in Druck zu legen!“

Ernst Geisler (+), KVD-Präsident, als dem Geleitwort in der ersten Karnevalzeitung 1949

 

„Die enge Verbundenheit mit Mainz, der Metropole des rheinhessischen Karnevals, mag die Ursache sein, daß unser Städtchen auf Fassenacht eine so lebhafte Tätigkeit entfaltet. 500 Jahre lang war Dieburg eine Kurmainzer Amtsstadt“.

Protokoller Valentin Karst (+) in seiner Fastnachtschronik in der Karnevalzeitung 1949

 

„Fastnacht im guten, alten Dieburger Sinne bedeutet nicht wildes Ausgelassensein und hemmungsloses Sichgehenlassen, sondern Lustigkeit und Fröhlichkeit, originelle Vermummung, witziges Glossieren von Begebenheiten und Personen in Vers und Prosa und vor allem das Lachen-können über sich selbst“.

Bürgermeister Ludwig Steinmetz (+) in seinem Grußwort zur Jubiläums-Kampagne in der Karnevalzeitung 1958

 

„Eine Institution der Dieburger Fastnachtssitzung ist unser Vokal-Ensemble die Speeslochfinken. […] Ohne den Evergreen ‚Lasst uns in Freundschaft die Fastnacht begeh’n‘ durften sie die Bühne nicht verlassen“.

Bernd Wolfenstädter, KVD-Sitzungspräsident, Rückblick auf die Kampagne 2005

 

„Wer ein Feind von Schnaps und Wein, kann nie ein „Fastnachtsschode“ sein“.

 Werbeanzeige Kelterei und Weinhandlung Josef Jakob, Rheingaustraße 17, in der Karnevalzeitung 1960

 

„Durch ein gutes Publikum ergibt sich auch eine gute Sitzung“.

Georg Rainfurth (+), KVD-Präsident, in der Karnevalzeitung 1958

 

„Der Verbrauch an Spirituosen war enorm. Die Kälte, sie war schuld daran. Als denn der Zug vorüber war, mußten manche Teilnehmer buchstäblich aufgetaut werden“.

Unbekannter Verfasser zum Fastnachtsumzug bei der mit minus 15 Grad „kältesten Fastnacht seit Menschengedenken“ im Jahr 1929 in der Chronik der Karnevalzeitung 1954

 

„Textilwerk Dietz stellt sofort ein: Männliche und weibliche Arbeitskräfte. Fastnachter und Feuerwehrleute werden bevorzugt“.

Werbeanzeige in der Karnevalzeitung 1962

 

„Die Kapelle reifte zusehends, die Diebojer Weiwer waren aus dem Häuschen. Es kam zu ersten Eheschließungen mit anschließenden Schwangerschaften und umgekehrt“.

Reiner Etz als Prof. Henri Miller-Thurgau in „Die einzig wahre Geschichte über die einzig wahre Gnadekapell zu Dieburg“, in der Karnevalzeitung 2005

 

„Soll ich dir mal was sagen, ich werde Fastnachtsprinz, was sag’ste nun?“

„Wie bitte, das Wetter scheint dir heute wohl nicht besonders bekommen zu sein. Außerdem gibt es genug andere Männer, was willst du denn da …“

Wolfgang Elger (+) und die Antwort seiner Frau, als er ihr (erlaubterweise) verriet, dass er Fastnachtsprinz wird, in einem persönlichen Erlebnisbericht in der Karnevalzeitung 1982

 

„Das Prinzenpaar zum Anfassen ist für die Fastnachter, aber auch für die Tollitäten mit das Schönste, was es in unserer Fastnacht gibt“.

Hans Hampel (+), KVD-Sitzungspräsident, Kamapgne-Rückblick 2002

 

„Zum Abendessen gab es ‚Berta-Hähnchen‘. Danke Anette, dass du uns auch noch das Geheimnis dieser besten Hähnchen aller Zeiten verraten hast!“

Monika I. von Figaro und Lautanien (Monika Dambier-Blank) in ihrem Erlebnisbericht über einen Ausflug ehemaliger Kinderprinzen und -prinzessinnen 2013 bei der Einkehr in der Gaststätte des Schützenvereins

 

„Ihr habt sie [die Fastnacht] von euren Ahnen ererbt – passt acht, dass die Fastnacht nit sterbt!“

Hans Dörr in seinem Vortrag als Stadtschreiber von 1508 im historischen Vorspiel zu den Fastnachtssitzungen im Jubiläumsjahr 2008

 

„Und dabei ist ihm das Narrentum nicht in die Wiege gelegt worden. Das närrisch Blut war nicht mit der Muttermilch in den kleinen Wolfgang geflossen. Närrisches Blut schoss Wolfgang Dörr erst in die Adern, als er durch Freunde in die Albinistraße gelangte und dort den Bau eines Fastnachtswagens mitverfolgte.“

Siegfried Schikora (Main Echo) in „Wolfgang Dörr – Ein Präsident mit viel Herzblut für die Fastnacht“ in der Karnevalzeitung 2006

 

„Vieles hat der Präsident Dörr in seinen 24 Jahren gemacht – außer Fastnachtszeitung verkaufen“.

Siegfried Schikora (Main Echo) in „Wolfgang Dörr – Ein Präsident mit viel Herzblut für die Fastnacht“ in der Karnevalzeitung 2006

 

„Wolfgang hat in 24 Jahren als Präsident: 307 Vorstandssitzungen geleitet, an 127 Prinzenkomitee-Sitzungen teilgenommen, 257 Fastnachtssitzungen verfolgt, 3.487 Stunden im Elferrat verbracht und dabei 859 Gläser Wein, 1.423 Gläser Sekt, 2.738 Gläser Bier, 937 Hütchen und 645 Underberg getrunken“.

Matthias Sahm in seiner Laudatio auf KVD-Ehrenpräsidenten Wolfgang Dörr zu dessen Verabschiedung am 12.11.2005 anlässlich der Äla-Gala

 

„Ich denke, über die Fastnachtstage wurde der Kaffee mehr als einmal kalt. Dies war aber keine Katastrophe, da unsere Prinzessin Katrin sowieso lieber Bier trinkt“.

Bernd Wolfenstädter, KVD-Sitzungspräsident, im Kampagne-Rückblick 2006 zum Umstand, dass das Prinzenpaar in den drei Tagen kaum in Ruhe Kaffee trinken konnte, weil nebenbei immer irgendwelche anderen Dinge erledigt werden mussten

 

„Nach dreistündiger Fahrt kamen wir dann wieder kurz nach 17.00 Uhr zum Winzer Schmidt zurück und ganz Nierstein kannte mittlerweile die Dieburger Fastnachtslieder“.

Klaus Becker über die feucht-fröhliche Traktor-Tour der Ex-Prinzenpaare in den Niersteiner Weinbergen in der Karnevalzeitung 2007

 

„Hinaus in die Ferne – wir fahren an den Forst. Drei Buchstaben – ein Begriff: ‚HKD‘ – der einzige Hochgebirgssteiger im flachen Dieburg. Helmut K. Diehl, vom Gasthaus ‚Forsteck‘ begrüßte seine prinzlichen Gäste mit seinen unnachahmlichen Versen. Sekt, umrahmt von, wie könnte es auch anders sein, Jodlern a la HKD“.

Wolfgang Elger (+) über den Besuch im „Forsteck“ während der Rosenmontagstour des Prinzenpaares 1981

 

„Auch an frohen Fastnachtstagen,
brauchst du was GUTES für den Magen,
en Ringel Worscht – das wär gelacht –
stärkt dich für die Fassenacht“.

Werbeanzeige Metzgerei Peter Enders, Dieburg

 

„Mehr und mehr zieht die Fastnacht auch ein Publikum an, die mit unserer Narretei nur wenig am Hut haben. Leider nutzen die überwiegend Jugendlichen das närrische Treiben, um mit Glasbruch, Sachbeschädigungen und auch Pöbeleien auf sich aufmerksam zu machen. Vielleicht sollte an den ‚einschlägigen Orten‘ weniger ‚Techno‘, aber dafür umso mehr Fastnachts- und Stimmungsmusik laufen. Das ist bei dieser Klientel vielleicht nicht so beliebt“.

Hans Hampel (+), KVD-Sitzungspräsident, über die Straßenfastnacht im Rückblick auf die Kampagne 2003

 

„Erstmals hatten wir zu einer Kindersitzung eingeladen, die ganz prächtig eingeschlagen hat und auf alle Fälle beibehalten werden soll. Hier können wir die Jugend an die Fastnacht heranführen, irgendwie wird dann später auch schon was hängenbleiben“.

Georg Rainfurth (+), Präsident des KVD, Rückblick auf die Fastnachtskampagne 1968/1969

 

„Um’s grouße Fest im Dibboijer Summer,
mach nit nur ich mir großen Kummer.
Was die ‚Laien‘ unsrer Vereine, seit Jahren schon bei große und kleine
Feste – mit Service, beim Zappe unn beim Esse,
e schäi Dekoration derf mer aa nit vergesse,
stets unter Beweis haben gestellt,
all des – fand mer nit im Hamelischen Zelt […]
Sou was stört oam – alleweil, Äla-Bum unn Dunnerkeil!“

Friedel Enders, KVD-Präsident und Protokoller, über das Schlossgartenfest im Protokoll 2016

 

„Wie es auf der Baustelle zugeht, möchten Sie wissen? Kommen Sie doch samstags einmal zu uns heraus und helfen Sie ein paar Stunden mit. Dann sehen Sie gleich unser großes Gelände und stellen fest, wie Vorstandsmitglieder, Büttenredner, Plaketten- und Zeitungsverkäufer, Wagen- und Bühnenbauer zu erstklassigen Maurern geworden sind, wie biedere Angestellte und Beamte gelernt haben, den Speis in der richtigen Mischung herzustellen“.

Unbekannter Verfasser über die Helfer beim Bau des KVD-Zeughauses in der Karnevalzeitung 1971

 

„Hauptsächlich waren es BM’s (Beamten-Maurer), die so gut es nur ging versuchten, die Mauern nicht allzuschief werden zu lassen. Und manches hat eben dann der Weißbinder verdeckt“.

Georg Rainfurth (+) in „Allgemeine Betrachtungen zum Zeughausbau des KVD“ anlässlich der Einweihung am 26. Mai 1973 in der Karnevalzeitung 1974

 

„Willst du mal eine Hall‘ erstellen – so wie der Karnevalverein – und hast kein Geld und musst drum bellen – so wie der Karnevalverein -, hol‘ dir die Steine „hintenrum“ – so wie der Karnevalverein -, dann sparst du Geld und bist nicht dumm! – so wie der Karnevalverein!“

Werbeanzeige Franz Hornung Baustoff-Großhandlung, Dieburg, in der Karnevalzeitung 1971

 

„Wichtig ist und bleibt, daß wir zusammenstehen und unserer freiwilligen und ideellen Aufgabe treu bleiben, das Brauchtum unserer Dieburger Fastnacht zu hegen und zu pflegen, und allen Menschen, die daran interessiert sind, Freude und Frohsinn zu bereiten“.

Georg Rainfurth (+), KVD-Präsident, in seinem Rückblick auf die Kamapgne 1968/1969

 

„Die Vokabel Austritt existiert bei den Heihuppern erst gar nicht, denn die Mitgliedschaft besteht im Jenseits fort“.

Markus Weber (+) in „Die Heihupper feiern Jubiläum – Kuriositäten des Männerballetts“, Karnevalzeitung 1999

 

„Die Bezeichnung ‚Aktivenbeirat‘ ist vom Wort her und auch defacto etwas hochtrabend! Das jüngste Mitglied im Aktivenbeirat ist 62 Jahre. Die Mitglieder des Vorstands des KVD sind alle wesentlich jünger. Und wer glaubt, dass sich jüngere von wesentlich älteren Aktiven ‚beraten‘ lassen, ist von einem anderen Stern!“

Hans Rupp (+) in „333 Monate Aktivenbeirat“ in der Karnevalzeitung 2000

 

„Aber auch der Saalschmuck war schlichter und die Preistafel, die ein Pils mit ’55 Pfennig‘ auswies“.

Wolfgang Dörr in seinem Fazit über den Besuch einer KVD-Abordnung beim Walschlebener Faschingsclub (Thüringen) im Februar 1990

 

„Ach wissen Sie, entgegen anderer heutiger Auffassung bin ich der Meinung, dass man absolut auf etwas Geschaffenes stolz sein darf und kann! Äla – basta! Was ich wohl meine, dürfte auf der Hand liegen – es handelt sich um unsere ‚hausgemachten Fastnachtslieder‘“.

Robert Thomas (+) in „Einmalige fastnachtliche ‚Musikiaden‘“, Karnevalzeitung 2002

 

„Ich heiß‘ vorn FRANZ und hinten MÜTH,
tu‘ Haar‘ frisiern und bleichen!
Wer das nicht glaubt ist unverbrüht
ein Simpel ohnegleichen“.

Werbeanzeige Damen- und Herren-Friseur-Salon Franz Müth, Dieburg, in der Karnevalzeitung 1959

 

„Das sind Rituale. Ein jeder hat seinen Stuhl oder Ecken und der wird verteidigt, wehe es lässt sich ein anderer ungefragt nieder. Da müssen wir ran um die Gemüter zu beruhigen und wieder alles ins Lot zu bekommen. Ja, unsere Akteure sind sensibel, auch wenn Man(n) oder Frau schon Jahrzehnte auf die Bühne geht: eine unkonzentrierte Vorbereitung nimmt das kritische Dieburger Sitzungspublikum auch Altgedienten übel“.

Johannes Stemmler, Regie und Chef-Kümmerer des KVD in „Die Sitzungen oder die kleinen Eigenheiten unserer Aktiven“, Karnevalzeitung 2003

 

„Echtes Narrentum, Liebe zur Heimatstadt und bodenständiges Brauchtum bürgen dafür, daß die Dieburger Fastnacht immer wieder zu ihrer Zeit lebendig und das auch in Zukunft bleiben wird“.

Georg Rainfurth (+), KVD-Präsident, Rückblick auf die Kampagne 1961/1962

 

„Wenn wir euch brauchen seid ihr jederzeit da,
verkauft Karten für die Fastnacht und das Äla.
Auch das Äla sagt danke und des ganz gewiss,
die Fastnacht bei euch in guten Händen stets iss“.

Wolfgang Dörr, KVD-Ehrenpräsident in seiner Laudatio für Alois Ostner anlässlich der Verleihung der Ehrenmütze 2012

 

„Hier steht er nun – im Scheinwerfer-Lichte,
ein Teil von Dieburgs Fastnachtsgeschichte […]
Wer so jemand hat – der darf sehr glücklich sein,
ein wirklicher Glücksfall – für jeden Verein!“

Matthias Sahm, 2. KVD-Vorsitzender, bei der Verleihung des Ehrenbajazz 2012 über Augustin Lohrum

 

„Die Teamleitung hat sich deshalb nach Rücksprache mit dem Schwimmtrainer Bernd Wolfenstädter entschlossen, am Samstag, 16.06.2012 um 18.00 Uhr ein Sondertraining im privaten Schwimmbecken der Familie Wolfenstädter in der Ringstraße durchzuführen. Wie der Schwimmtrainer mitteilt, wird die Gegenstromschwimmanlage angeschaltet und das Wasser auf wohlige 32 Grad temperiert.“

Dr. Gerald Grohe in „Vom Zeughausbrand zum Römerman“ über die Vorbereitungen des KVD-Teams „Dalles Mavericks“ auf den 1. Dieburger Römerman

 

„Kaffee, Kuchen, Brot und Torte,
Süßigkeiten jeder Sorte,
hab ich genau so gut auf Lager,
wie jedes Jahr ein Fastnachts-Schlager!“

Werbeanzeige Heinrich Bonifer, Bäckerei – Konditorei – Café, Dieburg

 

„Wir verkaufen die beste und schnellste Worscht im Ort – zumindest am Kinderumzug“.

Lutz Hoffmann in „25 Jahre Grillen des „Heihupper-Balletts“ auf dem Marktplatz in der Karnevalzeitung 2013

 

„Als Sitzungspräsident konnte ich wieder nur verblüfft feststellen: Wo nimmt die Elke nur immer die hübschen Mädchen her?“

Hans Hampel (+), KVD-Sitzungspräsident, über das von Elke Klenk betreute Jugendballett im Rückblick auf die KVD-Sitzung 2003

 

„Dennoch kann ich es nicht verstehen, dass ein Verein mit ca. 1.500 Mitgliedern nicht in der Lage sein soll, 30 bis 40 Verkäufer für zwei Stunden zusammen zu bekommen“.

Karlheinz Hofmann, KVD-Rechner, über das alljährliche Problem, für Fastnachtdienstag ausreichend Plakettenverkäufer im Verein zu finden, Karnevalzeitung 2004

 

„Klaus Becker bedankte sich auch während des Abends bei den anwesenden ausgeschiedenen Organisationsmitgliedern Dieter Kirschstein und Winfried Müller für die jahrelange aufopferungsvolle Arbeit, die sie im Ausschuß geleistet hatten. Eine Büchse Hausmacher Wurst war ihnen sicher“.

Klaus Becker, Karnevalzeitung 2004 in „Exprinzenpaare ‚On Tour‘

 

„Auch zu dieser Fastnacht wieder – von Karl Klein das Büstenmieder“

Werbeanzeige Sanitätshaus Karl Klein, Dieburg, in der Karnevalzeitung 1959

 

„Alle anderen sollten sich bis Fastnachtdienstag mal überlegen, warum sie bereit sind, für ein Fußballspiel, ein Konzert oder ein ähnliches Ereignis locker 30 Euro oder gerne auch mehr hinzulegen, sich aber hier um zwei Euro herumdrücken.“

Achim Weißbäcker in „Erlebnisse beim Verkauf der Zugplaketten“ über Zuschauer, die nicht bereit sind, eine Plakette zu kaufen

 

„Es muss und wird alles getan werden, um den guten Ruf, den unsere Sitzungen haben, hochzuhalten und vielleicht sogar noch etwas zu steigern.“

Georg Rainfurth (+), KVD-Präsident, im Rückblick auf die Fastnachtskampagne 1970/71

 

„Auch in Zukunft soll der schöne Brauch des Kindermaskenzuges beibehalten werden, um die Kinder frühzeitig an das Brauchtum der Fastnacht heranzuführen, denn sie sollen ja schließlich einmal die Fastnacht weiterführen“.

Unbekannter Verfasser in „Der Kinder-Maskenzug“ in der Karnevalzeitung 1961

 

„Es war eine etwas andere Fastnacht, und sie hatte aber auch ihren Charme. Sie war außergewöhnlich und äußerst spontan und – ja -sie wird uns sicherlich allen in Erinnerung bleiben: Als die Fastnacht mit dem ausgefallenen Zug, und wer war damals das Prinzenpaar? Der Thilo und die Sabine“.

Bernd Wolfenstädter, KVD-Sitzungspräsident, Karnevalzeitung 2017, im Rückblick auf die Kampagne 2015/2016

 

„Gemütlicher Aufenthalt, bekannt Klasse-Steaks, der Wirt isst selbst“

Werbeanzeige Gasthaus Goldenes Rad, J. Dries, Dieburg, Karnevalzeitung 1984

 

„Der Dieburger Fastnachtszug ist für den echten Dieburger Fastnachter der Höhepunkt des ganzen Jahres“.

Georg Rainfurth (+), KVD-Ehrenpräsident, im Rückblick auf die Kampagne 1984/85

 

„Natürlich wurden dabei auch einige Schoppen geleert, und wie zu erfahren war, gab es einige Spezialisten, die bereits in Messel leichte Schlagseite aufzuweisen hatten. Die Folge war: je weiter sich der Zug von Dieburg entfernte, umso höher stieg das Stimmungsbarometer“.

Matthias Sahm in „Fastnachtszug im Herbst – Äla-Expreß machte es möglich“, Bericht über eine Bahnfahrt Dieburger Fastnachter mit einem Sonderzug von Dieburg nach Güls an der Mosel 1986

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